Grüne wollen Kanisfluh unter Naturschutz

Umweltlandesrat Johannes Rauch und die Vorarlberger Grünen sprechen sich weiterhin gegen den Kiesabbau an der Kanisfluh aus. Vielmehr solle der markante Berg und Natur- und Landschaftsschutz gestellt werden. “Nur damit können derart schwerwiegende Eingriffe auch künftig verhindert werden. Der markante Berg muss über Generationen hinweg geschützt werden”, erklär der Grüne Umweltsprecher Christoph Metzler.

Landesrat Johannes Rauch: 2018 wird ein Umsetzungsjahr

Im Umweltbereich stehen neben den genannten Gesetzesvorhaben auch eine Machbarkeitsstudie für einen Naturpark Rätikon und das Bemühen, die Kanisfluh unter Naturschutz zu stellen, auf Rauchs Agenda. Der Klimaschutz soll im Rahmen einer Energiesparoffensive, durch zusätzliche Anreize zum Austausch von Ölheizungen sowie durch den konsequenten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobile gefördert werden.

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4.087 Unterschriften für “Üsa Kanis”

Die Bürgerinitiative “Üsa Kanis” überreichte am Dienstagvormittag Landeshauptmann Markus Wallner ihre Petition. Über 4.000 Personen sprachen sich gegen den Kiesabbau aus.

4.087 Unterschriften aus der Region und darüber hinaus haben die Initiatoren gesammelt, um den Kiesabbau an der Flanke der Kanisfluh zu verhindern. Am Dienstagvormittag übergaben sie die Unterschriften Landeshauptmann Markus Wallner vor der Regierungssitzung – und hoffen auch abseits der Grünen Gehör zu finden.

Quelle VolAT
Quelle BregWaldNewsAT